Kategorie: Das EWC-Blog

Jeder, der etwas in den vergangenen EdelweißClassic-Rallyes stöbern will, findet in der Kategorie Rückspiegel die einzelnen Rückblicke, Teilnehmerlisten und Galerien.

Terminverschiebung der Edelweiß Classic 2021

Edelweiß Classic 2022 Titelfoto

Liebe Freundinnen und Freunde vom Autofahren mit Herz!

Schweren Herzens habe ich mich entschlossen, die Edelweiß Classic auf nächstes Jahr zu verschieben. Ich habe das Infektions- und Impfgeschehen aufmerksam verfolgt und lange um eine Entscheidung gerungen, aber die momentane Corona-Situation lässt für mich als Veranstalter keine sichere Planung für den Juni zu. 

Ich kann mir auch eine Edelweiß Classic mit den momentanen Gesundheits- und Hygienemaßnahmen, so sinnvoll sie sind, nicht vorstellen. Die Edelweiß Classic lebt von ihrer familiären und freundschaftlichen Atmosphäre, von der Begegnung, auch mit den Menschen mit Behinderung, für die die Veranstaltung eigentlich gedacht ist. Man feiert das Miteinander, die Teilhabe und die gemeinsame Leidenschaft, das Autofahren.

Um für alle Beteiligten Planungssicherheit zu schaffen, um den Charakter der Veranstaltung erhalten zu können und um den Fortbestand der Edelweiß Classic zu sichern, habe ich mich für eine Verschiebung um ein Jahr entschieden.

Die Edelweiß Classic 2021 wird nun vom 24. bis 26. Juni 2022 stattfinden. Die derzeitigen Startplätze gelten für 2022 weiter und auch die Zimmerbuchungen im Hotel Edelweiss bleiben bestehen. Wer seine Anmeldung zurückzieht oder sein Nenngeld zurückfordert, wird dies selbstverständlich rückerstattet bekommen.

Im Hinblick auf die finanzielle Lage der Edelweiß Classic würde ich mich aber freuen, wenn die Teilnehmer, die bereits bezahlt haben, das Nenngeld bestehen lassen und diejenigen Teilnehmer, die sich nur angemeldet haben, das Nenngeld nachreichen. Ihr helft damit der Edelweiß Classic, das kommende Jahr finanziell überstehen zu können. 

Das Spendenprojekt 2021

Erweiterung für das Wohnhaus der Lebenshilfe in Adelstetten

Als Spendenprojekt 2021 wird die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen für die Erweiterung des Wohnhauses für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung in Adelstetten in der Gemeinde Ainring unterstützt.

Die Lebenshilfe Berchtesgadener Land e.V. bietet gemeinschaftliches Wohnen mit insgesamt 96 Plätzen an 6 Standorten im Landkreis Berchtesgadener Land an. Das Wohnhaus Adelstetten bietet derzeit 18 Plätze in 3 Gruppen für Menschen mit hohem Bedarf an Assistenz und Pflege in der Lebensführung. Aufgrund der steigenden Nachfrage wird der Standort Adelstetten in 2021 um eine weitere Wohngruppe mit 6 Wohnplätzen sowie 8 Plätzen für Maßnahmen der Tagesstruktur erweitert.

Erweiterung für das Wohnhaus der Lebenshilfe in Adelstetten

Insbesondere Menschen mit sehr hohem Hilfebedarf bedürfen der Fürsorge und Unterstützung durch die Lebenshilfe Berchtesgadener Land. Für diese Personen eine behagliche und anregende Wohnumgebung zu schaffen ist eine Herausforderung der sich die Lebenshilfe BGL e.V. seit vielen Jahren stellt. Die Lebenshilfe will damit Eltern und Angehörigen Sicherheit und Entlastung  bieten und für eine gute Begleitung ihrer Kinder/Angehörigen sorgen.

Erweiterung für das Wohnhaus der Lebenshilfe in Adelstetten

Die Schaffung von zusätzlichen Tagesstrukturräumen rundet das Angebot am Standort in Adelstetten ab. Eine sinnvolle Gestaltung des Tages ist für viele Menschen mit Behinderung, die aufgrund ihres Alters oder ihres besonderen Hilfebedarfs das Arbeits- und Beschäftigungsangebot in den Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe bzw. in der Lebenshilfe Förderstätte nicht nutzen können, von größter Bedeutung.

Durch die Aufstockung des bestehenden erdgeschossigen Gebäudeteils sowie des Verbindungsbaus der Einrichtung entstehen zusätzlich zu den neuen Wohnplätzen auch eigene Räumlichkeiten für die Tagesbetreuung am Standort in Adelstetten.

Da die öffentliche Hand für die Beschaffung einer funktionalen und zeitgemäßen Ausstattung nicht ausreichend Mittel zur Verfügung stellt sind zusätzlich Spendenmittel für die Beschaffung nötig. Die Lebenshilfe Berchtesgadener Land e.V. freut sich deshalb sehr, dass die EdelweißClassic 2021 ihren Erlös für dieses wichtige Angebot zur Verfügung stellt.

Bitte unterstützen sie mit Ihrer Spende diese wichtige Maßnahme für Menschen mit Behinderung aus dem Berchtesgadener Land.

Interview Ralf Schultheis

EdelweißClassic | Ralf Schultheis beim Holz bearbeiten in den Pidinger Werkstätten

Praktisch passt alles

Das Interview führte Olivia Stoll vom Sozialdienst der PWLH. Das Foto stammt aus der Kamera von Uwe Kurenbach. Im richtigen Augenblick abgedrückt hat auch er.

Olivia Hallo Ralf! Sag mal, wie lange bist du denn schon in der Werkstätte für behinderte Menschen in Piding?

Ralf Ich schätze so 25 Jahre, also 20 garantiert schon, da bin ich vor einigen Jahren mal geehrt worden.

Olivia Wie bist du denn hergekommen? Hast du vorher woanders gearbeitet?

Ralf Vorher hab‘ ich im Altersheim in Grabenstätt gearbeitet, als Hausmeistergehilfe. Früher wollte ich den Gärtnerberuf lernen, gescheitert ist es aber an den schriftlichen Prüfungen. Praktisch hat es bei mir schon immer gut gepasst, schriftlich ist für mich schwieriger.

Olivia Und du arbeitest in der Schreinerei, oder? Was machst du denn da?

Ralf Alle möglichen Tätigkeiten. Als es die alte Schreinerei noch gab, habe ich dort schon lackiert. Das habe ich dann in der neuen Schreinerei auch viel gemacht. Jetzt aktuell wieder mehr Montage, also EasyCooler (Weinkühler), Blumenkästen, Aufsteller oder auch mal eine Maschine einstellen – einfach alles, was mir meine Vorgesetzten zutrauen. Ich möchte mich ja auch weiterentwickeln und dazulernen.

Olivia Was gefällt dir daran am besten?

Ralf Ganz unterschiedlich, eigentlich mal das, mal das. Ich tüftle auch ganz gern.

Olivia Und wahrscheinlich magst du auch deine Begleitmaßnahme »Töpfern«, oder?

Ralf Ja, auf jeden Fall. Das mag ich nicht aufgeben. Überhaupt auch das Schnitzen mag ich gern, jetzt habe ich einen Oldtimer geschnitzt, der schaut schon toll aus.

Olivia Schnitzen auch. Toll, hab ja schon einiges gesehen von dir. So einen Greifvogel glaube ich und so eine Art Drachen.

Ralf Ja, stimmt, den Vogel, den hab‘ ich geschnitzt. Den Lindwurm, den habe ich getöpfert, der ist zuhause.

Olivia Und natürlich die vielen Oldtimer. Magst du denn diese alten Autos?

Ralf Ja, ich bin eigentlich schon Auto-interessiert. Ich hab‘ früher mal in der Auto-Aufbereitung bei einer Firma in Traunstein gearbeitet.

Ralf Schultheis bei seinem liebsten Hobby, dem Tennis spielen.

Olivia Du selber hast ja einen Roller, oder? Ist das auch ein Oldtimer?

Ralf (lacht) Nein, das ist kein Oldtimer. Ein ganz normaler, nein, ein Oldtimer leider nicht.

Olivia Und in deiner Freizeit, was machst du da so?

Ralf Tennis spielen.

Olivia Aha, Tennis. Spielst du da im Verein?

Ralf Ja, in Teisendorf. Und Schlagzeug spielen, auch ungefähr seit 25 Jahren. Auch in der Werkstatt schon mal und auch privat in verschiedenen Bands. Und das Schnitzen, das geht leider daheim nicht so, da hab‘ ich keinen Platz und mir fehlen die Werkzeuge. Auch Drechseln an einer Drehbank, das würde mir auch gefallen. Allgemein, eine kleine Werkstatt, ein Hobbyraum, das wär‘ ein Traum von mir.

Olivia Ok, Ralf, danke fürs Interview. Ich bin schon gespannt auf die neuen Oldtimer-­Trophäen, die sehen wir ja dann im Juni, oder? Vorausgesetzt, du wirst fertig?

Ralf (lacht) Ja, fertig werde ich auf jeden Fall.

Olivia Danke nochmals.

Portrait Susi Steindorf

EdelweißClassic | Susi Steindorf beim Töpfern in den Pidinger Werkstätten

Anissterne und rote Ohren

Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag über Susi Steindorf, eine Mitarbeiterin der Pidinger Werkstätten, verfasst von Olivia Stoll vom Sozialdienst der PWLH. Das Portrait stammt von Uwe Kurenbach.

Das ist Susi. Sie ist 30 Jahre alt und wohnt bei ihrer Familie in Laufen. Sie arbeitet in der Pidinger Werkstätten GmbH der Lebenshilfe Berchtesgadener Land in der Gruppe »Dienstleistung 6« seit 9 Jahren. Davor war sie im Heilpädagogischen Zentrum in Piding. In ihrer Arbeitsgruppe bestückt sie beispielsweise Tablettenschachteln oder sie faltet und etikettiert Klarsichtverpackungen.

Auch beim Sortieren und Abfüllen von Gewürzen ist Susi eingesetzt. Den Geruch von den zu verpackenden Anissternen, Lorbeerblättern und Zimtstangen mag Susi. Den Geruch von Chilifäden aber nicht so, weil sie scharf riechen.

Am liebsten arbeitet sie an Klebearbeiten. Das kann Susi besonders gut. Bei diesen Tätigkeiten, wo Susi unter anderem Etiketten auf Verpackungen für Edelsteinmischungen klebt, arbeitet sie akribisch, mit höchster Präzision.

Susi ist eine sehr fröhliche Person; während der Arbeit lacht sie viel, macht Scherze und ist für jeden Spaß zu haben.

Alle zwei Wochen ist Susi in ihrer Begleitmaßnahme beim Töpfern; dort formt sie gerne Schüsseln und andere Gefäße aus langen ausgerollten Tonschlangen, die sie auf Formen aufrollt und dann festdrückt. Oder sie bemalt getöpferte Werkstücke, wie neulich vor Ostern einen Osterhasen – mit einem Pinsel mit roter Farbe bemalt sie zuerst die Ohren und dann den Mund. Auch getöpferte Oldtimer hat sie mit unterschiedlichen Farben bemalt.

Susi mag gerne die Farbe rosarot, auch bei ihrer Kleidung und beim Schmuck, den sie gerne trägt.

In ihrer zweiten Begleitmaßnahme »Schau ins Land« geht sie mit anderen MitarbeiterInnen einmal pro Woche spazieren und schaut sich die Umgebung und Natur an.
In ihrer Freizeit hört Susi gerne Musik und malt für ihr Leben gerne Mandalas. Zuhause spielt sie auch gerne Ball oder schaukelt im Garten. Urlaubszeiten verbringt sie gerne mit ihrer Familie im sonnigen Griechenland.

Rückblick 2019

Ist der Klimawandel nun auch bei der Edelweiß Classic angekommen oder hat es Petrus am letzten Juni-Wochenende nur etwas zu gut gemeint?

So warm war ein ganzes Edelweiß-Wochenende noch nie in den vergangenen 15 Jahren und es gab neben heißen Schlitten auch extrem heiße Temperaturen in Berchtesgaden und dem angrenzenden Salzburger Land. Bis auf ganz wenige Ausnahmen überstanden Mensch und Maschine die Hitzeschlacht aber ganz gut – auch dank zusätzlichem Kühlwasser für die Motoren und der gekühlten Milchprodukte aus der Molkerei Berchtesgadener Land für Fahrer und Beifahrer.

Der Freitag begann traditionell mit dem „freiwilligen“ Prolog „Auf malerischen Wegen rund um den sagenumwobenen Untersberg“. Über die Hälfte der Teilnehmer cruiste durch die schattigen Wälder, der Rest genoss das Hotel Edelweiss, die Geschäfte in der Fußgängerzone oder die Gastronomie in Berchtesgaden. Vorher musste aber noch eine „Kuh“ gemolken werden und die Geschicklichkeit mancher Teilnehmer/innen löste große Heiterkeit bei den Zuschauern aus.

Das „Ersatzprogramm“ am Freitagabend entwickelte sich zu einem absoluten Highlight und kein Teilnehmer dachte später noch an die entfallene Fahrt auf den Jenner. Zum ersten Mal seit Bestehen des Hotels gelang ein so fulminanter Abend mit so vielen Gästen im Panorama-Restaurant auf der Dachterrasse und hierbei half das Wetter tatsächlich mit. Der „Bayerische Abend“ überzeugte mit einer phänomenalen Aussicht über die Dächer Berchtesgadens auf die umliegenden Berge, allen voran dem Watzmann, entsprechender Volksmusik und kulinarischen Meisterwerken aus der Hotelküche. Ein enormer Dank gebührt den Verantwortlichen und dem Personal des Hotels Edelweiss!

Kulinarische Highlights gab es am Freitagabend im Hotel Edelweiss.

Markus Spiegelsberger, der Geschäftsführer der Behindertenwerkstatt Piding, stellte das diesjährige Spendenprojekt vor und nach einer kleinen, aber sehr erfolgreichen Charity-Auktion wartete ein grandioser Abschluss auf die Gäste: Einige Teilnehmer hatten ein Feuerwerk spendiert und die „Himmelsschreiber“ aus Unterhaching zauberten ein sensationelles, von passender Musik untermaltes Kunstwerk in den Nachthimmel über Berchtesgaden.

Der Blick auf das Hotel Edelweiss in Berchtesgaden und das sensationelle Feuerwerk anlässlich der EdelweißClassic 2019.

Am Samstagmorgen warteten auf dem Weihnachtsschützenplatz außer (noch) angenehmen Temperaturen auch Hannes Mayerl mit dem Mikrofon, die nächste knifflige Sonderprüfung und Walter Röhrl mit dem Porsche 918 Spyder aus dem Porsche-Museum mit der Startnummer 1 auf die anderen Teilnehmer und die zahlreichen Zuschauer. Im Minutentakt und unter großem Beifall schickte der stimmgewaltige steirische Moderator das bunt gemischte Starterfeld mit knapp 90 Fahrzeugen auf die Reise nach Kaprun im benachbarten Österreich.

Durch die Versorgungstunnels ging es zum zum Hochgebirgsstausee Mooserboden.

Hier sammelte man sich in zwei Gruppen vor einer unscheinbaren Schranke zum vielleicht eindrucksvollsten Streckenabschnitt aller bisherigen Rallyes. Die Kaprun Hochgebirgsstauseen-Verbund GmbH ermöglichte der Edelweiß Classic als allerletzten Gruppe die Fahrt durch den eigentlich gesperrten Versorgungstunnel und weiter direkt bis zum Stausee Mooserboden. Das Hochgebirgspanorama nach dem ca. 6 Kilometer langen Weg durch den Fels verschlug allen Fahrern und Beifahrern die Stimme und prägte sich unauslöschlich in ihre Erinnerung ein.

Nach dem Parken vor und hinter der imposanten Staumauer musste die nächste Sonderprüfung absolviert werden und dann konnte die einmalige Aussicht und eine Almjause vor der Berggaststätte genossen werden. Leider schaffte der Oldtimerbus unseres langjährigen Freundes und Unterstützers, Dr. Konrad Auwärter, das letzte Stück nicht und musste kurz vor dem Ziel in einer Ausweichbucht mit Getriebeschaden abgestellt werden. Dank des Zusammenhalts unter den Teilnehmern und der Hilfe des Verbund-Personals konnten die Businsassen aber schnell zu ihrer Mittagspause gebracht und anschließend auf andere Fahrzeuge verteilt werden. So kamen alle rechtzeitig wieder ins Tal und auch der Bus konnte noch am Montagabend geborgen werden.

Die Stempelkontrolle vor dem Fahrzeugmuseum von Helmut Vötter in Kaprun geriet leider zur Geduldsprobe, weil der umtriebige Hotelier vor lauter Freude und Begeisterung manchmal die Zeit vergaß. Dank des freundlichen und aufmerksamen Personals vor Ort ertrugen die hitzegeplagten Piloten und Copiloten auch diese Herausforderung und fuhren anschließend um den Zeller See und auf malerischen Sträßchen zur Hochkönig Straße. Mit der ständigen Aussicht auf ein grandioses Bergpanorama führte der Weg über den Filzensattel nach Bischofshofen und über Hallein wieder zurück nach Berchtesgaden.

Hier freuten sich alle auf einen schattigen Parkplatz in der Hotelgarage, eine kalte Dusche und die bevorstehende Siegerehrung. Überrascht wurden die Gäste dann von einem besonderen Aperitif: Die Enzianbrennerei Grassl hat für die Molkerei BGL einen Milchlikör kreiert, der erst im Herbst in den Handel kommt und hier von den beiden Geschäftsführern und ihren Ehefrauen präsentiert wurde. Den einen oder anderen Teilnehmer ertappte man mehrfach beim Nachfüllen, denn das Getränk kam sehr gut an.

Drei fantastische Volksmusikanten, Andrea Stöger, Hermann und Tobias Huber, begleiteten den Abend musikalisch und die Hotelküche hatte sich wieder einmal übertroffen. So ließ man den Tag mit seinen vielen unvergesslichen Eindrücken Revue passieren, tat bei einer kleinen Bilder-Versteigerung ein gutes Werk und wartete auf die Siegerehrung. Zuvor konnte Joachim Althammer noch alle von Gerd Ehrenhuber gemalten Aquarelle verkaufen und so den aktuellen Spendenstand weiter erhöhen. Auch der Landrat und Schirmherr Georg Grabner war an diesem Abend unter den Gästen und bedankte sich für die großartige Unterstützung der Behindertenarbeit im Landkreis BGL.

Zum Glück gibt es die EdelweißClassic und zu dieser das passende Magazin RETROSPEKTIVE.

Auf die Gewinner warteten handgemachte Edelweiß-Trophäen aus Sölker Marmor von Willi Lerchegger und die Ehrenpreise stammten erneut von der Töpfergruppe der Behindertenwerkstatt Piding. Diese Automodelle verteilten Mayerl und Althammer zuerst, dann wurde das Geheimnis um die geschicktesten Teilnehmer gelüftet: Holzpokale für die Plätze 1 und 2 stehen bereits im Wohnzimmer der Familie Rupp, nun holten sich die Damen Katharina und Lore auch einen Pokal für den 3. Platz. Der jüngste Teilnehmer, Simon Rupin, holte mit seiner Leistung bei der Schätzfrage die nötigen Punkte für den 2. Platz, was seine Eltern, Simone und Mike Rupin, besonders freute. Ohne Beifahrer die Strecke zu finden, ist bei der Edelweiß Classic ja nicht unmöglich, aber alleine auch noch alle Prüfungen mit Bravour zu absolvieren, gelang noch nicht oft. Diesmal schaffte es Dr. Peter Kipfer und als Belohnung gab es für ihn den größten Pokal. Herzlichen Glückwunsch noch einmal an alle Sieger!

Der wärmste Tag war schließlich der Sonntag und die extremen Temperaturen verhinderten auch einen neuen Besucherrekord beim Abschlussfest in Piding. Die Mitarbeiter der Werkstatt hatten wieder einen enormen Aufwand betrieben und das Fest akribisch vorbereitet. Es warteten Trachtenkinder, Volksmusikanten, die Tanzgruppe aus der Werkstatt, eine schöne Tombola und herrliche Schmankerln aus der Küche auf die Besucher.

Die meisten Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen hier teilzunehmen und konnten so die Werkstatt und speziell das Spendenprojekt, einen Gemeinschaftsraum für schwerer beeinträchtigte Menschen, besichtigen. Die Besucher freuten sich über die schönen Fahrzeuge und Hannes Mayerl und Florian Huber führten gemeinsam durch das abwechslungsreiche Programm.

Joachim Althammer konnte zum Schluss zwar noch kein genaues Spendenergebnis – die diesjährige Spende der Willi Althof-Stiftung steht noch nicht fest – verkünden, aber dafür den Termin für das nächste „Autofahren mit Herz“: Die Edelweiß Classic 2021 findet vom 25. bis 27. Juni statt und die Behindertenarbeit im Landkreis BGL hofft wieder auf viele Teilnehmer, Helfer und Unterstützer!